Ausstellung Architektouren 2022

Noch bis zum 30.Juni 2022 können die Architektouren-Projekte aus Ober- und Mittelfranken in der Bayerischen Architektenkammer und im DLZ in der Nürnberger Innenstadt als Ausstellung besichtigt und druckfrische Booklets für das Besichtigungswochenende am 25./26. Juni 2022 mitgenommen werden.

arch2022_0

Foto: Tanja Elm

arch2022_1

Foto: Tanja Elm

arch2022_2

Foto: Tanja Elm

arch2022_3

Foto: Tanja Elm

arch2022_4

Foto: Tanja Elm

arch2022_8

Foto: Tanja Elm

arch2022_6

Foto: Tanja Elm

arch2022_7

Foto: Tanja Elm

arch2022_5

Foto: Tanja Elm

zurückzurück
vorvor
Mehr lesen
“The Sphere – Kunstwerk und Mahnmal”

“The Sphere – Kunstwerk und Mahnmal”

Ein virtueller Ausstellungsrundgang

Der Treffpunkt Architektur Ober- und Mittelfranken holte die Wanderausstellung “The Sphere – Kunstwerk und Mahnmal”- Fritz Koenig vom 2.-15. Mai 2022 in die Räumlichkeiten der Bayerischen Architektenkammer “Auf AEG”. Es war die dritte Station und im Vordergrund standen diesmal nicht nur die Entstehung und der Werdegang der “Großen Kugelkaryatide” sondern auch Fritz Koenig als Lehrer und wie er als Professor an der TU München seine Studentinnen und Studenten prägte.

Der virtuelle Ausstellungsrundgang führt Sie in den Räumen der Kammer “Auf AEG” durch die Geschichte der “Großen Kugelkaryatide” und Fritz Koenig als Lehrer.

Mehr lesen

Baukulturpreis Erlangen 2022

Die Stadt Erlangen verleiht einen Baukulturpreis. Gesucht werden herausragende bauliche Leistungen, die in architektonischer und freiräumlicher Gestaltung, städtebaulicher Einfügung sowie aus ökologischer Sicht und aus Sicht des Klimaschutzes hervorstechen. Mit dem Preis soll die Baukultur in Erlangen nachhaltig gefördert werden.

Als Spiegel der politischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Geschichte prägen die Bauwerke das Erscheinungsbild und Image einer Stadt und wirken identitätsstiftend. Entsprechend den sich ändernden  Rahmenbedingungen und Aufgaben sind das Bild der Stadt in stetem Wandel und der Prozess der Identitätsbildung niemals abgeschlossen.

Neben der Bewahrung des baukulturellen Erbes ist es daher vordringliche Aufgabe einer Stadt, das Bewusstsein der Öffentlichkeit auch auf qualitätvolle neue, zeitgenössische Architektur zu richten, die sich in den gewachsenen Kontext einfügt bzw. ihn neu interpretiert oder akzentuiert.
Mehr lesen

FILM UND WEIN in Nürnberg anlässlich 50 Jahre Bayerische Architektenkammer: “SCHOCKEN – Ein deutsches Leben”

Musste leider coronabedingt entfallen


12.12.2021        SCHOCKEN – Ein deutsches Leben

So, 11.00h         (ISR, D 2021, 82 min – Regie: Noemi Schory)

Casablanca Filmkunsttheater, Brosamerstraße 12, Nürnberg


Schocken Nürnberg, Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH

Filmmatinee des Treffpunkts Architektur für Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer im Casablanca Filmkunsttheater Nürnberg am 12.12.2021

Die Bayerische Architektenkammer feiert 2021 ihr 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass und mit besonderer Freude präsentiert der Treffpunkt Architektur für Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architekten­kammer gemeinsam mit dem Casablanca Filmkunsttheater Nürnberg am Sonntag, den 12.12.2021, um 11:00 Uhr die Filmmatinee “SCHOCKEN – Ein deutsches Leben”.

Die israelische Regisseurin und Filmemacherin Noemi Schory (Tel Aviv), Autorin des Films, und der Historiker und Kurator Dr. Alexander Schmidt (NS-Dokumentationszentrum, Nürnberg) sind zu Gast. Die Architektin Isabel Strehle (Aachen, Bayreuth) führt in die Filmvorführung ein. Im Anschluss lädt der Treffpunkt Architektur zu Gesprächen und einem Jubiläums-Brunch mit kalten und warmen Getränken in die “Casablanca-Kneipe”.

Der jüdische Unternehmer Salman Schocken gründet 1904 in Zwickau eine Kaufhauskette mit einer bahnbrechenden Geschäftsidee: Er will den Lebensstil der „kleinen Leute“ mit modernem Design revolutionieren – und verbindet modernes Management mit sozialen Leistungen für seine Angestellten. Erich Mendelsohn baut für ihn Gebäude in Nürnberg, Stuttgart und Chemnitz. Ab diesem Zeitpunkt wird die bewegte Firmen- und Familiengeschichte auch Architekturgeschichte. Bald gehören 22 Kaufhäuser und 6.000 Mitarbeitende zu Schockens Imperium. Den wirtschaftlichen Erfolg nutzt Schocken, um einer humanistischen Vision zu folgen, die die Kultur in den Mittelpunkt der menschlichen Entwicklung stellt – und jüdischen Menschen eine kulturelle Heimat gibt. Als Autodidakt wird er zum profilierten Literaturkenner und Buchsammler. 1929 gründet er das „Schocken-Institut zur Erforschung der hebräischen Poesie“, 1931 in Berlin den Schocken Verlag, in dem u.a. das Werk Franz Kafkas erscheint. Als Mäzen fördert er zahlreiche jüdische Schriftsteller*innen und Gelehrte. Die Nazis entreißen ihm erst seine Warenhäuser, dann den Verlag. Er entscheidet sich für Eretz Israel, das jüdische Palästina, und kauft die liberale Tageszeitung Haaretz, die heute von seinem Enkel Amos weitergeführt wird.

Unternehmer, Intellektueller, Büchermensch, Verleger, Mäzen, Ästhet, Förderer von Architektur und Baukultur – in ihrem Film „Schocken – Ein deutsches Leben“ spürt Noemi Schory dem Leben und Werk einer der visionärsten und kulturell engagiertesten Unternehmer-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts nach. Exklusive Archivaufnahmen illustrieren eine historische Reise von Zwickau über Chemnitz, Crimmitschau und Berlin bis nach Jerusalem; Zeitzeugen und Schocken-Kenner berichten über die Bedeutung des Entrepreneurs für die jüdische Kulturgeschichte. Ein vielschichtiger Porträtfilm, der eine Brücke vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart schlägt.