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Willkommen auf der Seite vom Treffpunkt Architektur Oberfranken und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer. Auf diesen Seiten finden Sie Veranstaltungen der Bayerischen Architektenkammer, von Verbänden und Initiativen zu den Themen Architektur und Baukultur in Ober- und Mittelfranken.

Aktuelles


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Der Blick von außen: Wie nehmen externe Architekten die Nürnberger Baukultur wahr?

5. Juni 2018, 19.00 Uhr, Kulturbüro Muggenhof in der Kulturwerkstatt Auf AEG

Eine der beiden Kulturhauptstädte Europas 2025 wird eine deutsche Stadt sein und Nürnberg gehört zu den aussichtsreichen Bewerberinnen. Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt nimmt in der aktuellen Nürnberger Kulturstrategie die Weiterentwicklung von Erzählsträngen und Lesarten Nürnbergs einen besonderen Stellenwert ein. Hierzu können aktuelle Debatten über die örtliche Baukultur einen entscheidenden Beitrag leisten.

Der Treffpunkt Architektur Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer lädt deshalb am 5. Juni 2018 – wie immer bei freiem Eintritt – um 19.00 Uhr zum 26. Architekturclub Nürnberg in den großen Saal des Kulturbüros Muggenhof in der Kulturwerkstatt Auf AEG, Fürther Straße 244.

Unter der Moderation von Prof. Dr. Franz Pesch, emeritierter Professor für Stadtplanung und Entwerfen an der Universität Stuttgart und langjähriges Mitglied des Baukunstbeirats der Stadt Nürnberg, diskutieren die namhaften Architekten Prof. Dott. Piero Bruno (Fioretti Marquez Architekten, Berlin), Prof. Arno Lederer (LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart) und Prof. Volker Staab (Staab Architekten, Berlin), die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit der Nürnberger Baukultur auseinandergesetzt haben. Ihre vergleichende Betrachtung von außen ermöglicht es, altbekannte Klischees kritisch zu reflektieren und neue Inspirationsquellen für die Stadt sichtbar zu machen. Wie immer darf eine profunde und spannende Debatte erwartet werden!

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Für den Treffpunkt Architektur der Bayerischen Architektenkammer gab der Nürnberger Baureferent Daniel F. Ulrich am 25.4.2018 eine Spezialführung durch die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge zum neuen Konzerthaus. Er informierte die interessierten Architektinnen und Architekten auch über die Überlegungen der Jury zur Auswahl der Beiträge.

Anhand einiger Beispiele der 20 Entwürfe der 2. Runde erläuterte Baureferent Ulrich die Punkte, die den ca. 60 Jurymitgliedern besonders wichtig gewesen waren. Von spektakulären Solitärbauten, die jedoch an funktionalen Mängeln litten, über schlichtere Baukörper, die wiederum Schwächen bei der Ausführung des Konzertsaals aufwiesen, führte er zu Wettbewerbsbeiträgen, die die Jury mehr und mehr überzeugt hatten. So erfüllten der 2. und die zwei 4. Preise viele der geforderten Kriterien, doch im Siegerentwurf sah die Jury das größte Potenzial, einen „Blickfang“ für Nürnberg zu schaffen. Ein Gebäude, das die Meistersingerhalle nicht in den Schatten stellt, sondern gleichberechtigt neben ihr steht und einzelne Elemente des denkmalgeschützen Gebäudes aufnimmt.

Diesen Siegerentwurf des Nürnberger Architekten Prof. Johannes Kappler (Johannes Kappler – Architektur und Städtebau GmbH) in Arbeitsgemeinschaft mit super future collective aus Nürnberg, Topotek 1 Architektur GmbH (Berlin/Zürich) sowie Topotek 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin, kann man sich wie auch alle anderen eingereichten Entwürfe noch bis zum 13. Mai in Halle 15 Auf AEG (Muggenhofer Str. 141) ansehen.

Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.